FDP stellt Wahlprogramm und Kandidaten vor

Taunusstein steht vor erheblichen finanziellen und strukturellen Herausforderungen. Mit Blick auf die Kommunalwahl 2026 hat die FDP Taunusstein ihr Wahlprogramm vorgestellt und präsentiert zugleich ihr Kandidatenteam für Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeiräte.

Im Mittelpunkt des Programms stehen eine konsequente Haushaltskonsolidierung, eine stärkere Wirtschaftsförderung sowie eine pragmatische Stadtentwicklung. Angesichts eines für 2026 prognostizierten Defizits von über 11 Millionen Euro fordert die FDP klare Prioritäten bei den Ausgaben, eine effizientere Verwaltung und mehr Digitalisierung.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wirtschaftspolitik. Die FDP setzt sich für zusätzliche Gewerbeflächen, eine verbindliche Standortstrategie und bessere Rahmenbedingungen für ansässige Betriebe ein, um Einnahmen zu sichern und Abwanderung zu verhindern. Beim Thema Bauen spricht sich die Partei gegen kommunale Überregulierung aus und fordert mehr Planungssicherheit, um bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen.

Auch Familien, Kinder und Jugendliche stehen im Fokus des Programms. Statt kostenintensiver Zertifizierungen sollen Mittel direkt in konkrete Angebote investiert werden. In der Umweltpolitik bekennt sich die FDP klar zum Schutz der Taunussteiner Wälder und lehnt Windkraftanlagen in sensiblen Wald- und Trinkwasserschutzgebieten ab.

Spitzenkandidatin Juliane Bremerich betont: „Wir wollen nicht verwalten, was schiefläuft, sondern gestalten, was möglich ist. Taunusstein braucht klare Prioritäten, solide Finanzen und den Mut, neue Wege zu gehen – sachlich, pragmatisch und im Interesse aller Generationen.“

Mit ihrem Kandidatenteam tritt die FDP Taunusstein mit einer Mischung aus kommunalpolitischer Erfahrung und neuen Impulsen an. Ziel sei eine generationengerechte Politik, die die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt erhält und Taunusstein langfristig attraktiv macht.