FDP Taunusstein: Chance für das Expotechnik-Gebäude nutzen statt nur weitere Prüfungen vorzunehmen

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Die FDP-Fraktion in der Taunussteiner Stadtverordnetenversammlung hat einen Antrag zur Zukunft des ehemaligen Expotechnik-Geländes in der Aarstraße 176 eingebracht. Ziel ist es, die Voraussetzungen für ein tragfähiges Konzept zu schaffen, das bürgerschaftliches Engagement, kulturelle Nutzung und Wohnungsbau miteinander verbindet.

Über das Projekt wird in Taunusstein bereits seit mehr als sechs Monaten diskutiert. Das Gebäude mit seinem markanten Schornstein ist für viele Taunussteiner ein Stück Stadtgeschichte. Gleichzeitig steht das Areal seit Jahren leer und droht weiter zu verfallen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass an einer so zentralen Stelle unserer Stadt ein Schandfleck entsteht“, erklärt die FDP-Fraktionsvorsitzende, Juliane Bremerich.

Mit ihrem Antrag will die FDP einen klar strukturierten Prozess in Gang setzen. Die Initiatoren sollen innerhalb eines definierten Zeitrahmens ein belastbares und prüffähiges Gesamtkonzept vorlegen. Parallel dazu soll der Magistrat prüfen, welche planungsrechtlichen Schritte notwendig wären, um das Projekt zu ermöglichen. Ziel ist eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Stadtverordnetenversammlung.

Zusätzlich schlägt die FDP vor, mögliche Förderprogramme zu prüfen, um die Realisierungschancen des Projekts zu erhöhen.

„Uns geht es ausdrücklich nicht um eine Vorfestlegung, sondern darum, eine seriöse Entscheidungsgrundlage zu schaffen“, betont die Fraktion. Wer den Antrag ablehne, verhindere letztlich bereits die Prüfung des Projekts.

Besonders hebt die FDP das Engagement der Initiatoren hervor. Diese seien bereit, erhebliche finanzielle Mittel aus privaten Spenden aufzubringen, um das Projekt zu ermöglichen. „Hier geht es ausdrücklich nicht um kleine Beträge“, so die FDP. Bürgerinnen und Bürger seien bereit, Zeit, Geld und persönliches Engagement zu investieren, um einen Ort zu schaffen, der kulturelles Leben und gesellschaftliches Engagement in Taunusstein stärkt.

Nach Auffassung der FDP bietet das Projekt große Chancen für Taunusstein – ohne zusätzliche Belastungen für den städtischen Haushalt.

„Am Ende geht es um eine einfache Frage: Wollen wir diese Chance nutzen – oder belassen wir lieber alles beim Alten, nur damit sich bloß nichts verändert?“