Mobilität und Individualverkehr
Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Mobilität selbstbestimmt wählen können.
Taunusstein erstreckt sich über zehn Ortsteile – der Individualverkehr bleibt unverzichtbar. Der ÖPNV bietet oft keine Alternative und die städtischen Einflussmöglichkeiten sind hier stark begrenzt.
Wir setzen uns für eine bürgernahe Mobilitätspolitik ein. Wir fordern, den Individualverkehr als Rückgrat der städtischen Mobilität anzuerkennen und durch eine konsequente Sanierung von Straßen, Rad- und Gehwegen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Wir wollen die E-Mobilität stärken, indem Flächen für Schnelllader bereitgestellt werden und aktiv beim Genehmigungsprozess unterstützt wird.
Weiter setzen wir uns dafür ein, Bürgerwünsche bei der Sanierung von Straßenzügen stärker zu berücksichtigen. Der Schillberg hat gezeigt, wie man es nicht macht. Anwohner haben ein Recht darauf, dass ihre Wünsche im Rahmen des möglichen berücksichtigt werden und nicht aufgrund ideologischer Scheuklappen unter den Teppich fallen!
Gute und intakte Straßen sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Grundhafte Sanierungen sind notwendig – sie dürfen jedoch nicht zu existenzbedrohenden Einmalbelastungen für einzelne Anwohner führen. Weder einmalige noch wiederkehrende Straßenausbaubeiträge kommen für uns in Frage.
Eine Finanzierung über den städtischen Haushalt ist jedoch nicht „kostenlos“. Diese „solidarische“ Finanzierung kann eine Anpassung der Grundsteuer erforderlich machen. Wir setzen uns dafür ein, dass transparent kommuniziert wird, wie viele Grundsteuerpunkte auf die grundhaften Sanierungen zurückgehen.
Wir stehen für eine ehrliche Politik: keine fünfstelligen Überraschungsrechnungen, sondern eine transparente, planbare Finanzierung über den Haushalt – mit klarer Priorisierung der Ausgaben und generationengerechter Verantwortung.
